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InterPlanetary File System (IPFS) – Bedeutung

Mrz 28, 2024 | Aktualisiert Mrz 28, 2024
Das InterPlanetary File System (IPFS) ist ein verteiltes Peer-to-Peer-System für das Teilen, Speichern und Abrufen von Dateien, digitalen Daten, Anwendungen und Websites.

Was ist ein InterPlanetary File System?

Ein InterPlanetary File System (IPFS) ist ein verteiltes Protokoll zur Dateifreigabe und -speicherung. Statt die Daten auf einem einzigen zentralen Server zu speichern, verteilt ein IPFS sie auf die Knoten: Hunderttausende einzelne Computer, die mit dem IPFS verbunden sind.

Die Knoten speichern die auf das IPFS hochgeladenen Inhalte oder Dateien. Das bedeutet, dass Benutzer auch dann noch auf ihre Dateien oder Inhalte zugreifen können, wenn ein oder auch mehrere Knoten ausgefallen sind. Es ist schwierig herauszufinden, wo sich die Daten im dezentralen Speicher befinden, was das Risiko eines zentralen Point-of-Failure beseitigt und die Wahrscheinlichkeit von Angriffen und Zensur verringert.

Ein IPFS funktioniert ähnlich wie Blockchains, da die an das Protokoll gesendeten Informationen über das gesamte Netzwerk verteilt und freigegeben werden und stets über den nächstgelegenen Knoten zugänglich sind. Während jedoch Blockchains Transaktionsdatensätze hashen und auf den beteiligten Knoten freigeben, legt IPFS den Schwerpunkt auf das Hashing von Dateien oder Inhalten anstelle von Transaktionen und ermöglicht es Benutzern, anhand von Hashes nach Inhalten zu suchen.

IPFS ist außerdem ideal für die Speicherung großer Dateien und für eine effiziente Dateiverteilung, was es hochskalierbar macht. Ein weiterer wichtiger Anwendungsfall ist die Bereitstellung von Inhalten für Websites, um ein dezentrales Web zu schaffen. Die in IPFS gespeicherten Daten sind Dateien und Hypermedien.

IPFS und HTTP im Vergleich

Ein IPFS bietet verschiedene Vorteile gegenüber HTTP-Verbindungen (HyperText Transfer Protocol). Dazu gehören niedrige Betriebskosten, höhere Leistung und Sicherheit, Datenintegrität und Zensurresistenz.

IPFS verwendet Inhaltskennungen, um genau diejenigen Informationen abzurufen, nach denen die Nutzer suchen, während eine HTTP-Verbindung Nutzer lediglich an eine bestimmte Adresse oder zu einem bestimmten Speicherort schickt. Das bedeutet, dass bei IPFS das „Was“ (Inhalte) wichtig ist, während es bei HTTP um das „Wo“ (Speicherort) geht.

Da die Informationen bei HTTP von einem Zentralserver gespeichert und verwaltet werden, sind die Inhalte temporär, und der Zugriff kann durch Ausfälle oder Netzwerküberlastungen beeinträchtigt werden. Demgegenüber ermöglicht IPFS die Implementierung eines permanenten und verteilten Webs für Speicherung und Freigabe von Dateien und digitalen Daten.

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