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Transaktionen pro Sekunde (TPS): Bedeutung

Mar 27, 2024 | Aktualisiert Mar 27, 2024
Transaktionen pro Sekunde (TPS) ist die Anzahl der Transaktionen, die ein Netzwerk in einer Sekunde verarbeiten kann. Hierbei handelt es sich um ein Maß für die Transaktionsgeschwindigkeit eines Netzwerks.

Was bedeutet Transaktionen pro Sekunde bei Kryptowährungen?

Bei Kryptowährungen steht TPS für die maximale Anzahl von Transaktionen, die eine Blockchain in einer Sekunde durchführen kann. Hiermit werden Geschwindigkeit und Skalierbarkeit eines Netzwerks gemessen.

Zentralisierte Systeme wie PayPal und Visa haben normalerweise eine höhere TPS als die meisten dezentralen Netzwerke. Der TPS-Wert von PayPal liegt bei 193, der von Visa bei 1.700. Bitcoin dagegen hat einen TPS-Wert von 7.

Um die TPS einer Blockchain zu berechnen, werden drei Angaben benötigt: Blockzeit, Blockgröße und durchschnittliche Transaktionsgröße.

  • Blockzeit: Zeit, die durchschnittlich benötigt wird, um eine Transaktion in einem Netzwerk zu bestätigen
  • Blockgröße: Menge der Transaktionsdaten, die ein Block speichern kann.
  • Die Transaktionsgröße schwankt zwischen 226 und 500 Byte.

Es gilt: TPS = (Blockgröße ÷ Transaktionsgröße) ÷ Blockzeit.

Warum ist die TPS-Angabe wichtig?

Der TPS-Wert eines Netzwerks ist wichtig, weil er die Kapazität des Netzwerks misst, Transaktionen in Echtzeit zu verarbeiten. Daraus ergibt sich auch das künftige Skalierungspotenzial des Netzwerks zur Aufnahme neuer Anwendungsfälle und Nutzer. Die Skalierbarkeit steht in der Regel in einem umgekehrten Verhältnis zu den beiden anderen wesentlichen Merkmalen eines Blockchain-Netzwerks, nämlich Dezentralisierung und Sicherheit. Es ist schwierig, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen allen drei Aspekten zu finden. Diese Herausforderung ist ein wesentlicher Innovationstreiber im Blockchain-Ökosystem.

Das Blockchain-Trilemma besagt, dass es schwierig ist, eine Blockchain zu entwickeln, die gleichzeitig ein Optimum an Skalierbarkeit, Sicherheit und Dezentralisierung erreicht. Normalerweise wird eine der Eigenschaften beeinträchtigt, um die anderen zu stärken. So weist Bitcoin beispielsweise eine geringe Skalierbarkeit auf, ist aber sehr sicher und stark dezentralisiert.

Einige Blockchains haben höhere TPS-Werte als andere, obwohl dies manchmal auf Kosten anderer wichtiger Eigenschaften wie Sicherheit oder Dezentralisierung gehen kann. Die Skalierbarkeit wird jedoch häufig bevorzugt, weil sie für eine breitere Akzeptanz entscheidend ist.

Blockchains mit hohem TPS-Wert

TPS und Skalierbarkeit müssen gemeinsam mit den anderen Attributen einer Blockchain – Sicherheit und Dezentralisierung – betrachtet werden.

Bitcoin hat zum Beispiel einen TPS von nur 7, ist aber eine der sichersten und am stärksten dezentralisierten Blockchains. Ethereum hat derzeit einen TPS-Wert von 27, während Polygon sogar 7.000 TPS verarbeiten kann. Solana ist derzeit die am besten skalierbare Blockchain mit einem Durchsatz von 50.000, während Avalanche einen TPS von 4.500 hat.

Schätzungen zufolge wird der TPS-Wert von Ethereum deutlich auf rund 100.000 ansteigen, sobald das Sharding-Upgrade abgeschlossen ist.

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