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Initial DEX Offering (IDO): Bedeutung

Apr 22, 2024 | Aktualisiert Apr 22, 2024
Ein Initial DEX Offering (IDO) ist eine Crowdfunding-Methode, die es Blockchain-Projekten ermöglicht, ihre eigenen nativen Coins oder Token über eine dezentralisierte Börse (DEX) herauszugeben.

Was bedeutet Initial DEX Offering (IDO) in der Kryptowelt?

Stell dir vor, du bist auf einer Startup-Messe, wo Gründer ihre Ideen und Projekte präsentieren. Eines der vorgestellten Projekte ist innovativ und hat das Potenzial, ein echter Renner zu werden. Allerdings werden für die Realisierung finanzielle Mittel benötigt. Statt nun auf Investoren zuzugehen oder Darlehen aufzunehmen, bieten die Gründer jedem, der investieren möchte, Token an. Nach der Umsetzung des Projekts können die Token-Inhaber ihre Token dann nutzen, um Zugang zu besonderen Features oder Services zu erhalten. Diese Finanzierungsmethode ähnelt einem IDO im Kryptobereich.

Ein Initial DEX Offering (IDO) ist eine Crowdfunding-Methode, die darauf abzielt, Investitionskapital bei ganz normalen Menschen einzusammeln. Die Umsetzung erfolgt über eine dezentrale Liquiditätsbörse (DEX) mittels Liquiditätspools und Smart Contracts.

IDOs stellen eine Alternative zu den traditionellen Initial Coin Offerings (ICOs) dar und erlauben es neuen Kryptoprojekten, ihre Token direkt auf einer DEX-Plattform einzuführen. Bei beiden Crowdfunding-Methoden – ICOs und IDOs – kann jeder durch Einbringung von Liquidität in den Pool teilnehmen und erhält dafür Token. Typische Attribute von IDOs sind Dezentralität, Benutzerfreundlichkeit, Niederschwelligkeit und die Bereitstellung von Liquidität.

Wie sich IDOs von ICOs und IEOs unterscheiden

Auch wenn ICOs, IEOs und IDOs am Ende ähnliche Ziele verfolgen, gibt es deutliche Unterschiede in deren Herangehensweisen. Bei ICOs zum Beispiel gibt es keinen Prüfprozess, da das Projekt selbst die Kapitalbeschaffung organisiert. Die Erstellung der Token erfolgt üblicherweise nach dem Verkauf direkt über die Projektwebsite. Im Rahmen des Projekts werden nicht nur die Investorengelder verwaltet, sondern auch die Smart Contracts entwickelt und implementiert. Genau diese Praktiken führten dazu, dass Scams und sogenannte „Rug Pulls“ bei ICOs weit verbreitet waren. Dies zwang die Krypto-Community dazu, nach alternativen Crowdfunding-Methoden zu suchen, wie zum Beispiel Initial Exchange Offerings (IEOs) und IDOs.

Bei einem IEO übernimmt eine zentralisierte Börse (CEX) Aufgaben wie das Überprüfen des Kryptoprojekts, das Verwalten der Investitionen, das Erstellen und Ausführen der Smart Contracts und das Anbieten der Token. Im Gegensatz dazu liegt die Prüfung bei IDOs in den Händen einer dezentralisierten Börse. Die DEX hat außerdem die Aufgabe, die Smart Contracts zu erstellen und auszuführen und die Finanzen zu verwalten. Im Rahmen des IDO regelt der Smart Contract, wie die Token entsprechend den jeweiligen Beiträgen der Teilnehmer reserviert und verteilt werden. Er sammelt die Investitionen – meist in Form einer Basis-Kryptowährung wie Ethereum (ETH) – ein und ermittelt automatisch die entsprechende Anzahl Token, die basierend auf einem vorher festgelegten Preis oder Tauschkurs ausgegeben werden.

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