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Nicht dein Schlüssel, nicht deine Coins: Erklärt

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Anfänger
Graues geschlossenes Band auf violettem Hintergrund.
Wichtigste Erkenntnisse:
– Die Redewendung „Not Your Keys, Not Your Coins“ (dt. „Ohne Schlüssel keine Coins“) bezieht sich auf private Schlüssel und ihre Bedeutung für die Verwahrung deiner Assets.

– Das Blockchain-Ökosystem ist zwar weitgehend dezentral, enthält aber auch zentrale Komponenten. Diese haben Einfluss darauf, ob du tatsächlich Eigentümer deiner Vermögenswerte bist.

– In manchen Fällen, können Angreifer die Kontrolle über deine Assets erzwingen, weil es keine Kontrollinstanz gibt, die man um Hilfe bitten könnte.

– Mit Ledger profitierst du von einer sicheren Selbstverwahrung, die dir echtes Eigentum an deinen Schlüsseln und Coins garantiert.

„Not Your Keys, Not Your Coins“ ist eine gängige Redewendung in der Kryptowelt – und das aus gutem Grund. Zu wissen, wo deine Schlüssel verwahrt werden und wer möglicherweise Zugriff darauf hat, ist für deine Kryptosicherheit von grundlegender Bedeutung.

Für ein umfassendes Verständnis dieser Formulierung ist es vor allem wichtig, sich mit dem Konzept privater Schlüssel vertraut zu machen.

Was sind private Schlüssel, und warum sind sie so wichtig?

Wenn du „Not Your Keys, Not Your Coins“ verstehen willst, musst du wissen, wie private Schlüssel auf der Blockchain funktionieren. Zwar wird oft behauptet, dass Krypto-Wallets Kryptowährungen enthalten, aber genau genommen ist das nicht ganz korrekt. Die Krypto-Assets selbst werden auf der Blockchain gespeichert. Dabei wird der Kryptobetrag an der jeweiligen Blockchain-Adresse von jedem Knoten im Netzwerk in unveränderlicher Form aufgezeichnet.

In deiner Krypto-Wallet hingegen werden deine privaten Schlüssel gespeichert.

Vielleicht hast du noch gar nicht gewusst, dass jede Blockchain-Adresse mit einem Schlüsselpaar verknüpft ist. Ein solches Paar besteht aus einem privaten Schlüssel, mit dem du die Assets an einer bestimmten Adresse verwalten kannst, und einem öffentlichen Schlüssel, der als eindeutige Kennung deines Kontos dient. Während dieser öffentliche Schlüssel die Basis für deine Blockchain-Adresse bildet, ist es der private Schlüssel, der für die Sicherheit deiner Wallet maßgeblich ist.

Einfach gesagt: Jede Person, die Zugang zu deinem privaten Schlüssel hat, kann auf das Geld auf diesem Konto zugreifen, ganz gleich, um wen es sich handelt. Die Herausgabe deiner privaten Schlüssel hat zur Folge, dass du den Zugriff auf deine Assets abtrittst. Und genau das bedeutet „Not Your Keys, Not Your Coins“.

Nicht dein Schlüssel, nicht deine Coins: Erklärt

Es gibt zwei Gründe, warum die Wendung „Not Your Keys, Not Your Coins“ so treffend ist.

Selbstverwahrung

Vor allem – und das ist wohl am häufigsten gemeint – soll sie vor den Risiken verwahrender Wallets und Plattformen warnen. Es gibt nämlich einige Kryptowährungsplattformen, beispielsweise zentralisierte Börsen, die verwahrende Wallets nutzen. Solche Wallets ermöglichen dir zwar das Verwalten von Kryptos, bieten aber kein echtes Eigentumsrecht. Verwahrende Wallets werden von zentralisierten Instanzen betrieben, die jederzeit ohne Vorwarnung beliebige Regeln für dein hinterlegtes Geld festlegen können. Das entspricht weitgehend der Funktionsweise eines traditionellen Bankensystems.

In Wirklichkeit nämlich sind verwahrende Wallets keine echten Blockchain-Adressen. Die zentralisierte Einrichtung, die das Konto erstellt hat, verwahrt zwar deine Assets, behält aber deine privaten Schlüssel in der Hand.

Das ermöglicht es Anbietern verwahrender Wallets, einen Anteil an allen von dir getätigten Kryptotransaktionen einzubehalten. Es könnte sogar vorkommen, dass dein Vermögen als Kredit an einen anderen Nutzer vergeben wird, und schlimmstenfalls könnte der CEO des Unternehmens sich mit deinen Kryptos auch ohne deine Zustimmung eine schicke neue Yacht leisten.

Doch selbst wenn man den Absichten dieser zentralisierten Instanz vertrauen kann, verläuft oft nicht alles nach Plan. Wenn eine zentralisierte Instanz insolvent geht – und das ist vielen zentralisierten Börsen tatsächlich bereits passiert –, könnten deine Assets gefährdet sein, falls sie in einer verwahrenden Wallet liegen. Und sogar dann, wenn in finanzieller Hinsicht alles wie vorgesehen läuft, lagerst du den Schutz deiner Wallet aus und musst dich darauf verlassen, dass die Sicherheitsfunktionen des Anbieters robust genug sind.

Scams

Die zweite Bedeutung dieses Ausdrucks geht auf Betrugsversuche zurück: Wenn du Angreifern Zugriff auf deine privaten Schlüssel gewährst, ist das Spiel nämlich aus. Die Weitergabe deiner privaten Schlüssel hat zur Folge, dass du Dritten Zugriff auf deine Assets einräumst. So wie du niemandem einfach deine Kreditkarte überlassen und ihm deine PIN verraten würdest, solltest du anderen auch keinesfalls deine privaten Schlüssel zugänglich machen.

„Not Your Keys, Not Your Coins“ gilt auch umgekehrt: Solange du deine Schlüssel besitzt, gehören deine Coins dir. Sollte ein Unbefugter Zugriff auf den privaten Schlüssel deines Kontos erhalten, wird er dieses innerhalb kürzester Zeit leerräumen. Allerdings ist zu beachten, dass jeder private Schlüssel nur den Zugriff auf ein einziges Konto steuert. Hat also jemand Zugriff auf mehrere deiner Konten, dann ist es wahrscheinlich deine Seed-Phrase, die kompromittiert wurde.

Der Schutz deiner privaten Schlüssel vor Betrügern ist denkbar einfach: Du musst lediglich eine Offline-Hardware-Wallet verwenden, beispielsweise einen Ledger-Signer™, und darauf achten, deine privaten Schlüssel niemals auf ein internetfähiges Gerät zu importieren oder dort zu speichern. Durch den wirksamen Schutz deines Signers und deiner Geräte kannst du verhindern, dass deine Schlüssel Angreifern offenbart werden, und so deine Coins schützen.

Wenn du über deine privaten Schlüssel verfügst, kannst du auch deine eigenen Regeln festlegen. Es gibt dann niemanden, der dir vorschreibt, was du mit deinen Kryptos tun darfst und was nicht. Nur du bist Eigentümer deiner Coins. So kannst du deine finanzielle Freiheit genießen, bist aber auch selbst für die Sicherheit verantwortlich.

Sichere Selbstverwahrung mit Ledger

Ledger-Signer sind so konzipiert, dass sie dir den Weg zur finanziellen Freiheit in Verbindung mit einem Höchstmaß an Sicherheit für deine privaten Schlüssel ebnen. Sie generieren und schützen deine privaten Schlüssel offline in einem Secure Element-Chip, der von deinem internetfähigen Gerät getrennt ist.

Das bedeutet, dass du selbst dann geschützt bist, wenn jemand erfolgreich deinen Computer hacken sollte. Der Secure Element-Chip in deinem Ledger-Signer widersteht selbst raffiniertesten physischen Angriffen.

Ledger Hardware-Wallets

Selbstverständlich ist das Sicherheitsmodell von Ledger damit noch nicht ausgereizt. Ledger-Signer bieten seinen Nutzern Schutz, indem sie eine benutzerfreundliche, niederschwellige und dennoch sichere Lösung implementieren. Mit Ledger bist du echter Eigentümer deiner Schlüssel und deiner Coins. Denn wozu sollte Krypto sonst gut sein, wenn nicht zur Selbstverwahrung?


Der Wechsel: Von der Hardware-Wallet zum Signer

Krypto mag als mutiges Experiment begonnen haben, aber die Akzeptanz ist gewachsen, da sich die Technologie und die Benutzererfahrung rasant weiterentwickelt haben; die Sprache, die zu ihrer Beschreibung verwendet wird, ist jedoch in den Kinderschuhen stecken geblieben.

Wir nannten unsere Geräte „Hardware-Wallets“, was die Rolle der sicheren Hardware falsch darstellt und die Rolle der Software (Ledger Live) verschleiert. Unterwegs wurden Nutzer zurückgelassen.

Menschen glaubten:

  • Dieser Wert wurde auf dem Gerät gespeichert (ist er aber nicht).
  • Dass du deine Assets verlierst, wenn du das Gerät verlierst (tust du nicht).
  • Dass das Gerät selbst das Ziel war (ist es nicht).
  • Dass diese 24 Wörter eine Last waren, die nur technisch versierte Benutzer bewältigen konnten (das ist nicht mehr der Fall).

Das sind mehr als nur Missverständnisse. Das sind Hindernisse für die Akzeptanz. Wir bei Ledger glauben, dass Klarheit für die nächste Phase der Einführung unerlässlich ist.

Wir ändern, wie wir über unsere Produkte sprechen. Indem wir dies tun, verändern wir, wie Menschen digitale Eigentümerschaft an sich verstehen.

Hardware-Wallets → Signer

Ledger-Geräte speichern keinen Wert. Sie signieren Transaktionen. Sie beweisen Absicht. Sie verifizieren die Identität. Sie sind keine Vaults (Tresore), sondern die sichere Brücke zwischen dem, wer du bist, und dem, was du online tust. Sie halten nicht nur Schlüssel. Sie helfen dir, dir selbst zu vertrauen.

Wir nennen sie jetzt Signer, weil das genau das ist, was sie wirklich sind.

In einer Welt, in der KI von Tag zu Tag mächtiger wird, ist der Beweis der Menschlichkeit wichtiger denn je. Ein Signer ist mehr als ein Sicherheitsgerät, er ist dein kryptographischer Nachweis deiner Identität. Er bietet dir eine sichere Grundlage, um dein digitales Leben zu besitzen, zu autorisieren und zu schützen, ohne dich auf andere zu verlassen. Vom Versenden einer Transaktion über das Signieren eines Vertrags bis hin zum Bestätigen deiner Zugangsdaten sorgt dein Signer dafür, dass nur du deine digitale Zustimmung geben kannst – ein Beweis deiner Identität. Gemeinsam definieren Signer und Ledger Wallet, wie echtes digitales Eigentum aussieht: eindeutig, sicher und frei von Kompromissen.


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